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Draft Interpretation DI/2012/1: Von Behörden erhobene Gebühren für das Tätigsein von Unternehmen in spezifischen Märkten

Berlin, 2012-06-01 07:35:44

Gestern hat das IFRS Interpretations Committee (IFRSIC) den Entwurf einer Interpretation zum oben genannten Thema veröffentlicht (DI/2012/1 Levies Charged by Public Authorities on Entities that Operate in a Specific Market). Das IFRSIC ist – in Kooperation mit dem IASB – zuständig für die Entwicklung von änderungen und Interpretationen der IFRS. 

Behörden erheben teilweise Gebühren (‘levies‘), wenn Unternehmen in spezifischen Märkten tätig werden, z.B. in einem spezifischen Land, einer spezifischen Region oder in einem spezifischen Markt eines Landes. In diesem Zusammenhang war dem IFRSIC die Frage vorgelegt worden, wie die Unternehmen solche Gebühren (bei denen es sich nicht um Ertragsteuern handelt) in ihren Abschlüssen bilanziell abzubilden haben, insbesondere zu welchem Zeitpunkt die Gebühr erstmals zu erfassen ist. In dem vorgelegten Entwurf wird vorgeschlagen, dass es sich bei dem den Ansatz der Schuld auslösenden verpflichtenden Ereignis um die Aktivität handelt, die gemäß gesetzlicher Vorschrift die Zahlung der Gebühr auslöst. (IASB Pressemitteilung)

Stellungnahmen zu dem Entwurf der Interpretation werden in elektronischer Form erbeten und sind bis zum 5. September 2012 auf der Internetseite des IASB  www.ifrs.org  einzureichen (hier: ‘Comment on a Proposal‘).

 



 
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