DRS 8 - Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen im Konzernabschluss

Veröffentlichung:
03.04.2001
Inkrafttreten:
01.07.2001
Letzte Überarbeitung:
21.04.2016

Hinweis zur Bestellung
Die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) können hier in gedruckter Form oder als online-Datenbank beim Schaeffer-Poeschel-Verlag bestellt bzw. (für jeden Standard einzeln) als .PDF-Datei bei Genios erworben werden.

Status: Vom BMJV bekannt gemacht

  • Verabschiedung durch den Deutschen Standardisierungsrat (DSR) am 03. April 2001. Bekanntmachung der deutschsprachigen Fassung gemäß § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz am 29. Mai 2001 (BANz Nr. 98c).
  • Verabschiedung der geänderten Fassung der Tz. 3, Tz. 18 Satz 2, Tz. 29 Satz 4, Tz. 50 sowie Tz. A4 durch den DSR am 07. November 2003. Bekanntmachung der geänderten deutschsprachigen Fassung gem. § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz am 02. Juli 2004 (BAnz. Nr. 121a).
  • Verabschiedung der geänderten Fassung der Tz. 50 sowie der neuen Tz. 1a und Tz. 1b durch den DSR am 15. Juli 2005. Bekanntmachung der geänderten deutschsprachigen Fassung gem. § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz am 31. August 2005 (BAnz. Nr. 164a).
  • Verabschiedung der geänderten Fassung der Tz. 1a, Tz. 1b, Tz. 3, Tz. 15, Tz. 16, Tz. 18, Tz. 19, Tz. 22, Tz. 24, Tz. 47, Tz. 48, Tz. 49 und Tz. 50 durch den DSR am 05. Januar 2010. Bekanntmachung der deutschsprachigen Fassung gem. § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz am 18. Februar 2010 (BAnz. Nr. 27a).
  • Verabschiedung der geänderten Fassung der Tz. 1a, 1b, 3, 11, 14, 15, 19, 22, 23, 24, 26, 27, 28, 29, 30, 33, 35, 45, 47, 49, 50 und 51 sowie der neuen Tz. 2a, 29a, 29b, 32a und 50a durch das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee (DRSC) am 21. April 2016. Bekanntmachung der deutschsprachigen Fassung gem. § 342 Abs. 2 HGB durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz am 21. Juni 2016 (BAnz. AT 21.6.2016 B1).

Zusammenfassung

Dieser Standard regelt die Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen nach der Equity-Methode im Konzernabschluss.

Er enthält Regelungen zur Vereinheitlichung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden sowie zur Ermittlung des anteiligen Eigenkapitals des assoziierten Unternehmens.

Bei einem vom Konzernabschlussstichtag abweichenden Stichtag des assoziierten Unternehmens ist grundsätzlich ein Zwischenabschluss aufzustellen.

Für die Kapitalaufrechnung sind die Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Unternehmens in den Konzernabschluss nach der Equity-Methode zugrunde zu legen, die Ausnahmeregelung des § 301 Abs. 2 Satz 5 i.V.m. § 312 Abs. 3 Satz 3 HGB bleibt davon unbenommen.

Der Equity-Wert ist nach der Buchwertmethode zu ermitteln.

Der Standard bestimmt, dass ein negativer Equity-Wert in der Konzernbilanz nicht angesetzt werden darf.

Zudem enthält er Regelungen über den Umfang von Zwischenergebniseliminierungen und legt ferner fest, wie Änderungen der Beteiligungsquote und Statusänderungen eines assoziierten Unternehmens sowie Kapitalmaßnahmen, die zu Veränderungen der ursprünglichen Beteiligungsquote führen, zu behandeln sind.

Schließlich wird im Standard der Umfang der Angabepflichten vorgegeben.