Organe und Gremien

MITGLIEDERVERSAMMLUNG VERWALTUNGSRAT NOMINIERUNGSAUSSCHUSS PRÄSIDIUM MITARBEITERSTAB IFRS-FACHAUSSCHUSS HGB-FACHAUSSCHUSS GESCHÄFTSSTELLE ARBEITSGRUPPEN
Ernennung
Beratung
Leitung

Die Mitglieder des DRSC finden Sie hier

§ 7  Einberufung

  1. Die Mitglieder sind einmal im Jahr zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung in Berlin oder einer anderen deutschen Großstadt einzuberufen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorsitzenden des Verwaltungsrates oder seinen Stellvertreter unter Wahrung einer Einberufungsfrist von drei Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich oder per E-Mail. Anträge auf Ergänzung oder Änderung der Tagesordnung sollen dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates oder seinem Stellvertreter so rechtzeitig mitgeteilt werden, dass sie den Mitgliedern mindestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung bekanntgemacht werden können.
  2. Wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder von einem Zehntel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt wird, ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Abs. 1 gilt entsprechend.

§ 8 Leitung und Beschlussfassung

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Verwaltungsrates, im Falle seiner Verhinderung von seinem Stellvertreter, geleitet.
  2. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmbotschaften können erteilt werden. Ein Mitglied darf nicht mehr als fünf andere Mitglieder vertreten.
  3. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 25 % der Mitglieder anwesend oder vertreten sind. Wird diese Zahl nicht erreicht, ist der Verwaltungsrat verpflichtet, innerhalb von drei Wochen eine zweite Mitgliederversammlung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig, worauf in der Einladung hinzuweisen ist.
  4. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der anwesenden oder vertretenen Mitglieder. Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder.
  5. Über die Mitgliederversammlung ist ein schriftliches Protokoll zu erstellen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Dabei sollen Ort und Zeit der Versammlung sowie das jeweilige Abstimmungsergebnis festgehalten werden.
  6. Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der mit der Einladung bekanntgemachten Tagesordnung beschließen.
  7. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

§ 9 Zuständigkeit

  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für Wahl, Abberufung und Entlastung der Mitglieder
    • des Verwaltungsrates und
    • des Nominierungsausschusses
  2. Die Mitgliederversammlung ist weiter zuständig für die Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages, den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Wahl des Abschlussprüfers sowie alle wesentlichen Geschäftsführungsmaßnahmen.
  3. Die Mitgliederversammlung ist ferner für Änderungen und Ergänzungen dieser Satzung sowie die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens (§ 25) zuständig.

Mitglieder des VR

Vorsitzender
  • Dr. Ralf P. Thomas, Siemens AG
Stellvertretender Vorsitzender
  • Prof. Dr. Dieter Truxius, Universität Mannheim
Schatzmeister
  • WP StB Prof. Dr. Norbert Winkeljohann, PricewaterhouseCoopers AG
Mitglieder
  • Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Robert Bosch GmbH
  • WP StB Klaus Eckmann, BDO AG
  • Dr. Bernhard Günther, innogy SE
  • Paul Hagen, HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
  • Albert Hasselmeyer, BASF SE
  • Dr. Christoph Hütten, SAP SE
  • Carsten Knobel, Henkel AG & Co. KGaA
  • Robert Köthner, Daimler AG
  • Simone Menne, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
  • WP/StB Prof. Dr. Klaus-Peter Naumann, IDW e.V.
  • Dr. Christian Ossig, Bundesverband deutscher Banken e.V.
  • WP/RA/StB Dr. Eckhard Ott, Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V.
  • Andreas Roeper, E.ON SE
  • Dr. Roman Sauer, Allianz SE
  • Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.
  • Dr. Axel Wehling, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
  • Ute Wolf, Evonik Industries AG

§ 10 Mitglieder

  1. Der Verwaltungsrat hat 20 Mitglieder, die für die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gemäß Abs. 2 gewählt werden. Die Mitgliederversammlung kann nur solche natürlichen Personen in den Verwaltungsrat wählen, die ihr zuvor von den Mitgliedern der Segmente (§ 4 Abs. 1) vorgeschlagen worden sind. Die Vorschläge eines Segmentes bedürfen der einfachen Mehrheit der Mitglieder dieses Segmentes.
  2. Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden nach Segmenten gewählt. Von den Personalvorschlägen des Segmentes A sind die zehn Personen gewählt, die von den Personalvorschlägen dieses Segments die meisten Stimmen der Mitgliederversammlung erhalten. Dies gilt entsprechend für die Segmente B und D mit der Maßgabe, dass jeweils die zwei Personen mit den meisten Stimmen der Mitgliederversammlung gewählt sind, für die Segmente C und E mit der Maßgabe, dass die drei Personen mit den meisten Stimmen der Mitgliederversammlung gewählt sind.
  3. Die Anzahl der Mitglieder des Verwaltungsrates und der Personalvorschläge der einzelnen Segmente gemäß Abs. 1 und 2 beruht auf der derzeitigen Mitglieder- und Beitragsstruktur des Vereins. Wenn insoweit wesentliche Änderungen eintreten, sind Abs. 1 und 2 entsprechend anzupassen.
  4. Die Mitglieder des Verwaltungsrates sind ehrenamtlich tätig.
  5.  Mitglieder des Verwaltungsrates können nur aus wichtigem Grund durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder abberufen werden.
  6. Scheidet ein Mitglied des Verwaltungsrats vor Ablauf seiner Amtsdauer aus dem Verwaltungsrat aus, wachsen dessen Stimmrechte bis zur Wahl eines Ersatzmitgliedes dem an Lebensjahren ältesten Mitglied zu, das dem Segment des ausgeschiedenen Mitglieds angehört. Für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds ist ein Ersatzmitglied von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung gemäß Abs. 2 zu wählen.

§ 11 Zuständigkeit

  1. Der Verwaltungsrat legt unter Berücksichtigung des gesamtwirtschaftlichen Interesses die Grundsätze und Leitlinien für die Arbeit des Vereins, insbesondere der Fachausschüsse und des Präsidiums, fest. Entsprechende Beschlüsse bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln seiner Mitglieder.
  2. Die Mitglieder der Fachausschüsse werden vom Verwaltungsrat ebenfalls mit einer Mehrheit von drei Vierteln seiner Mitglieder gewählt. Der Verwaltungsrat kann die Fachausschüsse beraten, ist jedoch nicht weisungsbefugt. Die Fachausschüsse und ihre Mitglieder sind unabhängig.
  3. Der Verwaltungsrat bestellt, berät und überwacht das Präsidium. Er kann beschließen, dass bestimmte Arten von Geschäften vom Präsidium nur mit seiner Zustimmung vorgenommen werden dürfen.

§ 12 Innere Ordnung

  1. Der Verwaltungsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, einen stellvertretenden Vorsitzenden und einen Schatzmeister.
  2. Der Verwaltungsrat soll mindestens drei Sitzungen im Jahr abhalten. Dem Vorsitzenden, im Verhinderungsfalle seinem Stellvertreter, obliegt die Einberufung, Vorbereitung und Leitung der Sitzungen. Der Verwaltungsrat ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend oder durch andere Mitglieder des Verwaltungsrates vertreten ist. Über die Sitzungen soll ein Protokoll erstellt werden.
  3. Beschlüsse des Verwaltungsrates bedürfen einer einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder, soweit das Gesetz oder diese Satzung nichts anderes regelt.
  4.  Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ist berechtigt, an den Sitzungen des Verwaltungsrates ohne Stimmrecht teilzunehmen.
  5. Näheres bestimmt die Geschäftsordnung des Verwaltungsrates.

 

Mitglieder des Nominierungsausschusses

Vorsitzender
  • Dr. Thomas Wittig, BMW AG
Stellvertretender Vorsitzender
  • Peter Krieg, Heraeus Holding GmbH
Mitglieder
  • Prof. Dr. Hans-Joachim Böcking, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M.
  • WP/StB Rolf Friedhofen
  • Prof. Dr. Bernhard Pellens, Ruhr-Universität Bochum
  • Dr. Wolfgang Russ, Ebner Stolz  GmbH & Co. KG
  • Hans-Jürgen Säglitz, Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

§ 13 Mitglieder

  1. Der Nominierungsausschuss hat sieben Mitglieder, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Er hat mindestens je einen Vertreter der Segmente (§ 4 Abs. 1), soweit mindestens ein Mitglied dem jeweiligen Segment zugeordnet ist. Die Mitglieder werden für jeweils drei Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt.
  2. Die Mitglieder des Nominierungsausschusses sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen.
  3. Mitglieder des Nominierungsausschusses können nur aus wichtigem Grund durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder abberufen werden.
  4. Scheidet ein Mitglied des Nominierungsausschusses vor Ablauf seiner Amtsdauer aus dem Nominierungsausschuss aus, wachsen dessen Stimmrechte bis zur Wahl eines Ersatzmitgliedes dem an Lebensjahren ältesten Mitglied des Nominierungsausschusses zu. Für die restliche Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds ist ein Ersatzmitglied von der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung gemäß Abs. 1 zu wählen.

§ 14 Zuständigkeit

  1. Der Nominierungsausschuss unterbreitet dem Verwaltungsrat Vorschläge für die Wahl der Mitglieder des Präsidiums und der Fachausschüsse.
  2. Die Vorschläge des Nominierungsausschusses sind für den Verwaltungsrat in dem Sinne verbindlich, dass nur vom Nominierungsausschuss vorgeschlagene Personen gewählt werden können.

§ 15 Innere Ordnung

  1. Der Nominierungsausschuss wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, bereitet die Sitzungen des Nominierungsausschusses vor und leitet sie.
  2. Der Nominierungsausschuss fasst Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit seiner Mitglieder.
  3. Näheres regelt eine Verfahrensordnung, die sich der Nominierungsausschuss mit Zustimmung der Mitgliederversammlung gibt.

Mitglieder des Präsidiums

 

§ 16 Mitglieder

  1. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten. Der Verwaltungsrat kann darüber hinaus auch einen Vizepräsidenten bestellen. Die Mitglieder des Präsidiums werden von dem Verwaltungsrat auf Vorschlag des Nominierungsausschusses für drei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  2. Die Mitglieder des Präsidiums sind hauptamtlich für den Verein tätig. Sie haben Anspruch auf eine angemessene Vergütung und Erstattung ihrer Auslagen. Näheres bestimmt der Verwaltungsrat.
  3. Die Mitglieder des Präsidiums können nur aus wichtigem Grund durch Beschluss des Verwaltungsrates mit einer Mehrheit von drei Vierteln seiner Mitglieder abberufen werden.
  4. Der Verwaltungsrat kann auf Vorschlag des Präsidiums einen Exekutivdirektor als besonderen Vertreter gemäß § 30 BGB berufen. Er ist zu berufen, wenn das Präsidium lediglich aus dem Präsidenten besteht. Der Exekutivdirektor unterstützt das Präsidium bei der Führung der Geschäfte des Vereins. Näheres regelt eine Geschäftsordnung, die auf Vorschlag des Präsidiums vom Verwaltungsrat beschlossen wird.

§ 17 Zuständigkeit

  1. Das Präsidium führt die Geschäfte des Vereins. Es leitet die Fachausschüsse und darüber hinaus nach Absprache den Wissenschaftsbeirat. Es vertritt den Verein und die Fachausschüsse und deren Arbeit nach außen.
  2. Die Mitglieder des Präsidiums sind die gesetzlichen Vertreter des Vereins gemäß § 26 BGB. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich..
  3. Dem Präsidium obliegt weiterhin
    • die Veröffentlichung des Jahresberichtes des Vereins;
    •  die Aufstellung eines Wirtschaftsplans (Budget) und
    • die Aufstellung des Jahresabschusses.

§ 18 Innere Ordnung

  1. Die Mitglieder des Präsidiums arbeiten vertrauensvoll zusammen und stimmen sich ab. Der Verwaltungsrat wird von ihnen regelmäßig über den Gang der Geschäfte und alle wesentlichen Fragen des Vereins unterrichtet.
  2. Das Präsidium kann sich mit Zustimmung des Verwaltungsrates eine Geschäftsordnung geben.

Der Mitarbeiterstab des DRSC setzt sich aus hochqualifizierten Fachkräften aus den Bereichen Wirtschaft sowie Forschung & Lehre zusammen. Diese begleiten den Standardisierungsprozesse in der Regel für 3-6 Jahre als Projektmanager oder Technical Director.
Detaillierte Anforderungsprofile für Bewerber finden sich im Bereich Offene Stellen..

Assistenz/Verwaltung
Technical Directors
Projektmanager
Studentische Projektassistenten

Mitglieder des IFRS-Fachausschusses

Vorsitzender
Mitglieder
  • Guido Fladt, PricewaterhouseCoopers AG
  • Prof. Dr. Sven Hayn, Ernst & Young GmbH
  • Bianca Hoffman, Allianz SE
  • Prof. Dr. Hans-Jürgen Kirsch, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Dr. Nikolaus Starbatty, Siemens AG
  • Dr. Jörg Wallbaum, Uniper SE
  • Dr. Christoph Weber, Landesbank Hessen-Thüringen

§ 19 Mitglieder

  1. Die Fachausschüsse bestehen aus jeweils sieben Mitgliedern, die vom Verwaltungsrat auf Vorschlag des Nominierungsausschusses für die Dauer von drei bis fünf Jahren gewählt werden. Bei der Wahl sollen die Aufgaben des jeweiligen Fachausschusses berücksichtigt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Interessen der Aufsteller, Prüfer und Nutzer der Rechnungslegung gewahrt sind. Mitglied eines Fachausschusses kann nur sein, wer über besondere Fachkompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Rechnungslegung verfügt.
  2. Die Mitglieder der Fachausschüsse üben ihre Tätigkeit unter Berücksichtigung der vom Verwaltungsrat festgelegten Grundsätze und Leitlinien unabhängig aus. Sie unterliegen keinen Weisungen von Verwaltungsrat, Präsidium, Mitgliederversammlung oder Dritten. Eine Abberufung ist nur aus wichtigem Grund mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder des Verwaltungsrates zulässig.
  3. Die Mitglieder der Fachausschüsse sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen.
  4. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ist berechtigt, an den Sitzungen der Fachausschüsse ohne Stimmrecht teilzunehmen.

§ 20 Aufgaben und Zuständigkeit

  1. Die Fachausschüsse sind zuständig für die Erstellung von
    • Interpretationen der internationalen Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 315a HGB,
    • Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 342 HGB,
    • Stellungnahmen gegenüber nationalen und internationalen Adressaten zu Fragen der Rechnungslegung,
    • Diskussionspapieren, sonstigen Stellungnahmen und Veröffentlichungen.
  2. Die Fachausschüsse tagen in öffentlicher Sitzung.
  3. Für Interpretationen und Standards gemäß Abs. 1 a) und b) ist die fachlich interessierte Öffentlichkeit („Konsultationsprozess“) in folgender Weise einzubeziehen:
    • Veröffentlichung von Entwürfen für Interpretationen und Standards im Sinne von § 315a HGB und Standards im Sinne von § 342 HGB mit einem Aufruf zur Stellungnahme innerhalb einer Frist von mindestens 45 Tagen;
    • Veröffentlichung der eingegangenen Stellungnahmen (es sei denn, die Veröffentlichung wird vom jeweiligen Verfasser abgelehnt);
    • Erneute Veröffentlichung einer überarbeiteten Entwurfsfassung, soweit die eingegangenen Stellungnahmen zu einer wesentlichen Änderung des Entwurfs führen, verbunden mit dem Aufruf zu einer erneuten Stellungnahme innerhalb einer Frist von mindestens 45 Tagen;
    • Schaffung eines öffentlichen Diskussionsforums (z.B. öffentliche Veranstaltung oder virtuell) zu den Entwürfen;
    • Verabschiedung der Interpretationen und Standards in öffentlicher Sitzung;
    • Veröffentlichung der verabschiedeten Interpretationen und Standards (einschließlich abweichender Voten) mit Begründung.
  4. Für Stellungnahmen gemäß Abs. 1 c) ist die fachlich interessierte Öffentlichkeit einzubeziehen, in den Fällen des Abs. 1 d), soweit dies nach dem Ermessen des Fachausschusses sinnvoll ist.
  5. Verlautbarungen der Fachausschüsse gemäß Abs. 1 bedürfen eines vorherigen Beschlusses, der mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Fachausschusses zu fassen ist.
  6. Die Fachausschüsse informieren sich regelmäßig über ihre Arbeit und stimmen sich ab.

§ 21 IFRS-Ausschuss

Der IFRS-Ausschuss ist insbesondere zuständig für

  • die Erarbeitung und Verlautbarung von Interpretationen der Internationalen Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 315a Abs. 1 HGB;
  • die Erarbeitung von Stellungnahmen zu IASB-Entwürfen;
  • die Zusammenarbeit mit der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG);
  • die Beratung bei Gesetzgebungsvorhaben und zur Umsetzung von EU-Richtlinien, und
  • Stellungnahmen zu EU-Richtlinien,

zu den letzten drei Punkten soweit die Rechnungslegung kapitalmarktorientierter Unternehmen betroffen ist.

Mitglieder des HGB-Fachausschusses

Vorsitzender
Mitglieder
  • Dr. Stephan Brandt, Investitionsbank Berlin
  • Prof. Dr. Christian Fink, Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain
  • WP/StB Prof. Dr. Bernd Grottel, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • WP/StB Dr. Bernd Keller, Rödl & Partner GmbH
  • StB Claudia Nikolic, Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G.
  • Prof. Dr. Isabel von Keitz, Fachhochschule Münster
  • StB Cedric von Osterroth, EDEKA Minden-Hannover Zentralverwaltungsgesellschaft mbH

§ 19 Mitglieder

  1. Die Fachausschüsse bestehen aus jeweils sieben Mitgliedern, die vom Verwaltungsrat auf Vorschlag des Nominierungsausschusses für die Dauer von drei bis fünf Jahren gewählt werden. Bei der Wahl sollen die Aufgaben des jeweiligen Fachausschusses berücksichtigt werden. Es ist darauf zu achten, dass die Interessen der Aufsteller, Prüfer und Nutzer der Rechnungslegung gewahrt sind. Mitglied eines Fachausschusses kann nur sein, wer über besondere Fachkompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Rechnungslegung verfügt.
  2. Die Mitglieder der Fachausschüsse üben ihre Tätigkeit unter Berücksichtigung der vom Verwaltungsrat festgelegten Grundsätze und Leitlinien unabhängig aus. Sie unterliegen keinen Weisungen von Verwaltungsrat, Präsidium, Mitgliederversammlung oder Dritten. Eine Abberufung ist nur aus wichtigem Grund mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder des Verwaltungsrates zulässig.
  3. Die Mitglieder der Fachausschüsse sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Erstattung ihrer Auslagen.
  4. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz ist berechtigt, an den Sitzungen der Fachausschüsse ohne Stimmrecht teilzunehmen.

§ 20 Aufgaben und Zuständigkeit

  1. Die Fachausschüsse sind zuständig für die Erstellung von
    • Interpretationen der internationalen Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 315a HGB,
    • Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 342 HGB,
    • Stellungnahmen gegenüber nationalen und internationalen Adressaten zu Fragen der Rechnungslegung,
    • Diskussionspapieren, sonstigen Stellungnahmen und Veröffentlichungen.
  2. Die Fachausschüsse tagen in öffentlicher Sitzung.
  3. Für Interpretationen und Standards gemäß Abs. 1 a) und b) ist die fachlich interessierte Öffentlichkeit („Konsultationsprozess“) in folgender Weise einzubeziehen:
    • Veröffentlichung von Entwürfen für Interpretationen und Standards im Sinne von § 315a HGB und Standards im Sinne von § 342 HGB mit einem Aufruf zur Stellungnahme innerhalb einer Frist von mindestens 45 Tagen;
    • Veröffentlichung der eingegangenen Stellungnahmen (es sei denn, die Veröffentlichung wird vom jeweiligen Verfasser abgelehnt);
    • Erneute Veröffentlichung einer überarbeiteten Entwurfsfassung, soweit die eingegangenen Stellungnahmen zu einer wesentlichen Änderung des Entwurfs führen, verbunden mit dem Aufruf zu einer erneuten Stellungnahme innerhalb einer Frist von mindestens 45 Tagen;
    • Schaffung eines öffentlichen Diskussionsforums (z.B. öffentliche Veranstaltung oder virtuell) zu den Entwürfen;
    • Verabschiedung der Interpretationen und Standards in öffentlicher Sitzung;
    • Veröffentlichung der verabschiedeten Interpretationen und Standards (einschließlich abweichender Voten) mit Begründung.
  4. Für Stellungnahmen gemäß Abs. 1 c) ist die fachlich interessierte Öffentlichkeit einzubeziehen, in den Fällen des Abs. 1 d), soweit dies nach dem Ermessen des Fachausschusses sinnvoll ist.
  5. Verlautbarungen der Fachausschüsse gemäß Abs. 1 bedürfen eines vorherigen Beschlusses, der mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder des Fachausschusses zu fassen ist.
  6. Die Fachausschüsse informieren sich regelmäßig über ihre Arbeit und stimmen sich ab.

§ 22 HGB-Ausschuss

Der HGB-Ausschuss ist insbesondere zuständig für

  • die Erarbeitung und Verlautbarung von deutschen Rechnungslegungsstandards im Sinne von § 342 HGB;
  • die Zusammenarbeit mit der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG)
  • die Beratung bei Gesetzgebungsvorhaben und zur Umsetzung von EU-Richtlinien und
  • Stellungnahmen zu EU-Richtlinien,

zu den letzten drei Punkten soweit die Rechnungslegung nicht-kapitalmarktorientierter Unternehmen betroffen ist.

 

Bei wesentlichen Projekten setzen die Fachausschüsse unterstützende Arbeitsgruppen ein, die sich insbesondere aus Abschlusserstellern, Wirtschaftsprüfern, Analysten und Hochschullehrern zusammensetzen.

Aufgabe der Arbeitsgruppen ist es, die anstehenden Themen unter Berücksichtigung der Regelungen nach IFRS und nach HGB und einschlägiger Fachliteratur, Stellungnahmen und Praxisfällen aufzubereiten und den Fachausschüssen Vorschläge zur Vorbereitung weiterer Diskussionen zu unterbreiten.

Die Arbeitsgruppen des DRSC finden Sie hier

Zugehörige Dokumente

Titel Datum
Satzung
10.07.2017
Standardisierungsvertrag
02.12.2011
Charter The IASB and other accounting standard-setters
07.04.2014
GO Verwaltungsrat
28.06.2012
Verfahrensordnung Nominierungsausschuss
27.03.2012
GO Präsidium
28.06.2012
GO Fachausschüsse
15.02.2012
GO Arbeitsgruppen
22.11.2012

Arbeitsgruppen

Vorsitzender

Prof. Dr. Martin Glaum, WHU Otto Beisheim School of Management Vallendar

Pate im Fachausschuss

Dr. Christoph Weber, Landesbank Hessen-Thüringen

Projektmanager

Dr. Jan-Velten Große

Mitglieder

Jens Berger, Deloitte GmbH

Mario Bremenkamp, Covestro Deutschland AG

Lothar Demant, Evonik Industries AG

WP/StB Peter Flick, PricewaterhouseCoopers AG

Mattis Hagemann, KfW Bankengruppe

Dr. Patrick Kehm, Commerzbank AG

Andreas Klaus, Deutsche Bank AG

Katrin Krüger, RWE AG

Martin Stenger, BASF SE

Andreas Thiele, Allianz SE

Alexander Thyroff, R + V Lebensversicherung AG

Vorsitzender

Prof. Dr. Bernd Stibi, Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V.

Pate im Fachausschuss

Prof. Dr. Isabel von Keitz, Fachhochschule Münster

Projektmanager

Peter Zimniok

Mitglieder

Michael Deubert, PricewaterhouseCoopers AG

Dr. Christian Gaber, IKB Deutsche Industriebank AG

Thomas Gessen, Schwarz Dienstleistung KG

Dr. Manfred Jutz, Dr. August Oetker KG

Henrik Müller, Wilh. Werhahn KG

Dr. Thomas Senger, Warth & Klein Grant Thornton AG

Ahmad Sultana, Ernst & Young GmbH

Vorsitzender

Prof. Dr. Peter Kajüter, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Pate im Fachausschuss

Prof. Dr. Christian Fink, Wiesbaden Business School der Hochschule RheinMain

Projektmanager

Dr. Rüdiger Schmidt

Mitglieder

Martin Bolten, NRW.Bank

Anja Böttcher, Versicherungskammer Bayern

Werner Ellmauer, BMW AG

Dr. Volker Kaminski, Herrenknecht AG

Nicole Richter, Ernst & Young GmbH

Kerstin Schlesiger, Bayer AG

Vorsitzender

Prof. Dr. Nils Crasselt, Bergische Universität Wuppertal

Projektmanager

Dr. Thomas Schmotz

Mitglieder

Dr. Stefan Bischof, Ernst & Young GmbH

Martin Bolten, NRW.Bank

Dr. Jan Dörrwächter, hkp Deutschland GmbH

Reiner Gebele, KPMG AG

Jelena Jochums, Siemens AG

Michael H. Kramarsch, hkp Deutschland GmbH

Barbara Reitmeier, PricewaterhouseCoopers AG

Vorsitzender

Dr. Friedemann Lucius, HEUBECK AG

Projektmanager

Dr. Rüdiger Schmidt

Mitglieder

Dr. Alexander Büchel, Genossenschaftsverband Bayern e.V.

Larsen Dietz, Bayer AG

Dr. Peter Feige, PricewaterhouseCoopers AG

Dr. André Geilenkothen, Aon Hewitt

Thomas Hagemann, Mercer Deutschland GmbH

Alexandra Speigel, Daimler AG

Harald Stuhlmann, Continental Automotive GmbH

Dr. Knut Tonne, KPMG AG

Vorsitzender

Markus Lotz, 50Hertz Transmission GmbH

Pate im Fachausschuss

Guido Fladt, PricewaterhouseCoopers AG

Projektmanager

Prof. Dr. Sven Morich

Mitglieder

Olaf Boelsems, Ernst & Young GmbH

Christiane Heveling, DB Mobility Logistics AG

Dr. Britta Leippe, RWE AG

WP Gerd Lützeler

Sonja Michalski, Deutsche Telekom AG

Ralph Welter, PricewaterhouseCoopers AG

Prof. Dr. Henning Zülch, HHL Leipzig Graduate School of Management

Projektmanager

Holger Obst

Mitglieder

Jens Berger, Deloitte GmbH

Ulf Blaum, Ernst & Young GmbH

Prof. Dr. Joachim Gassen, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Joachim Hennrichs, Universität Köln

Dr. Joachim Kölschbach, KPMG AG

Prof. Dr. Stefan Thiele, Bergische Universität Wuppertal

Rainer Usinger, PricewaterhouseCoopers AG

Vorsitzender

Dr. Roman Sauer, Allianz SE

Projektmanagerin

Franziska Schmerse

Mitglieder

Ingo Bauer, R+V Versicherung AG

Olaf Brock, Hannover Rück SE

Christoph Drießen, AXA Konzern AG

Dr. Roland Feldhoff, Generali Deutschland AG

Dr. Markus Horstkötter, Ernst & Young GmbH

Dr. Joachim Kölschbach, KPMG AG

Werner Rockel, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG

Matthias Schell, Wüstenrot & Württembergische AG

Colin Schenke, Deloitte GmbH

Julia Unkel, PricewaterhouseCoopers AG

Thomas Volkmer, BDO AG

Prof. Dr. Fred Wagner, Universität Leipzig

Dr. Carsten Zielke, Zielke Research Consult GmbH

Vorsitzender

Michael Deubert, PricewaterhouseCoopers AG

Pate im Fachausschuss

Bernd Keller, Rödl & Partner GmbH

Projektmanagerin

Olga Bultmann

Mitglieder

Andrea Drewes, Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG

Dr. Christian Gaber, IKB Deutch Industriebank AG

Dr. Niels-Frithjof Henckel, BDO AG

Susanne Hörmann, Schwarz Dienstleistung KG

Prof. Dr. Karsten Lorenz, Hochschule Mainz