18. September 2026

Paneldiskussion „Connectivity in der Unternehmensberichterstattung“ an der WU Wien

Wie kann die stärkere Verknüpfung von Finanz- und Nachhaltigkeitsinformationen künftig eine ganzheitliche Unternehmensberichterstattung fördern? Diese Frage stand im Mittelpunkt der am 18. September 2026 gemeinsam von AFRAC, DRSC und der Wirtschaftsuniversität Wien veranstalteten Paneldiskussion „Connectivity in der Unternehmensberichterstattung“ an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Jens Berger (DRSC, EFRAG, Deloitte) gab in seinem Vortrag einen Impuls und stellte das EFRAG-Diskussionspapier „Connectivity of Financial and Sustainability Reporting“ vor. Anschließend diskutierten er, Tanja Castor (DRSC, BASF), Konrad Fuhrmann (AFRAC, FMA), Georg Lanfermann (DRSC, EFRAG), Stefan Maxian (AFRAC, RBI) und Anita Seiwald (AFRAC, OMV) unter der Moderation von Stéphanie Mittelbach-Hörmanseder (AFRAC, WU, UIBK) über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen bei der Verknüpfung von Finanz- und Nachhaltigkeitsinformationen. Dabei kamen sowohl die Perspektive der Standardsetzung als auch Erfahrungen aus der Unternehmens- und Prüfungspraxis zur Sprache.

Georg Lanfermann, Präsident des DRSC und Vizepräsident des EFRAG Administrative Board, hob in der Diskussion hervor: „Finanz- und Nachhaltigkeitsinformationen sollten stärker zusammengedacht werden. Ihre Verknüpfung macht wesentliche Zusammenhänge sichtbar und ermöglicht ein umfassenderes Bild des Unternehmens. Konnektivität ist damit ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung der Unternehmensberichterstattung.“

Das DRSC setzt sich bereits seit Längerem dafür ein, Konnektivität als Leitprinzip der Unternehmensberichterstattung zu stärken und die Entwicklung hin zu einem Integrated Reporting voranzutreiben. Dazu tragen unter anderem das gemeinsame Positionspapier mit der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. und die Stellungnahme zum EFRAG-Diskussionspapier bei.