DRSC DRS 21 Kapitalflussrechnung

Aktueller Stand

DRS 21 Kapitalflussrechnung wurde vom DRSC in der 21. Öffentlichen Sitzung am 4. Februar 2014 verabschiedet und ist im Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 8. April 2014 durch das BMJV gemäß § 342 Abs. 2 HGB bekannt gemacht worden.

Mit der Verabschiedung des DRS 21 wurde die zweite Überarbeitung der DRS zur Kapitalflussrechnung abgeschlossen. Dabei wurden DRS 2 Kapitalflussrechnung, DRS 2-10 Kapitalflussrechnung von Kreditinstituten sowie DRS 2-20 Kapitalflussrechnung von Versicherungsunternehmen in DRS 21 hinsichtlich einer anwenderfreundlichen Gestaltung des Regelwerks zusammengeführt und außer Kraft gesetzt.

DRS 21 ist erstmals zu beachten für nach dem 31. Dezember 2014 beginnende Geschäftsjahre.

Zielsetzung

Ziel des Projekts war es, die mit der Anwendung der Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) zur Kapitalflussrechnung gesammelten praktischen Erfahrungen nach Inkrafttreten des BilMoG aufzugreifen und in einem neuen, überarbeiteten Standard zu berücksichtigen.

Inhalt

DRS 21 regelt die Grundsätze zur Aufstellung einer Kapitalflussrechnung, die gemäß § 297 Abs. 1 HGB Bestandteil des Konzernabschlusses ist. Die Kapitalflussrechnung soll den Einblick in die Fähigkeit des Unternehmens verbessern, künftig finanzielle Überschüsse zu erwirtschaften, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und Ausschüttungen an die Anteilseigener zu leisten. Ferner soll die Kapitalflussrechnung die Veränderung des Finanzmittelfonds zeigen. Hierzu soll sie für die Berichtsperiode die Zahlungsströme darstellen und Auskunft darüber geben, wie das Unternehmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit Finanzmittel erwirtschaftet hat und welche zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen vorgenommen wurden.

Zugehörige Dokumente & Konsultationen

Titel Datum
E-DRS 28 Kapitalflussrechnung
31.07.2013

Befassung durch den HGB-Fachausschuss

Im Februar 2012 beschloss der HGB-Fachausschuss im Zuge der Diskussion des Arbeitsprogramms die zweite Überarbeitung der Standards zur Kapitalflussrechnung. Daraufhin begann im November 2012 die Erarbeitung des neuen DRS 21. Am 31. Juli 2013 wurde der Standardentwurf E-DRS 28 zur Kommentierung veröffentlicht. Nach der Auswertung der Stellungnahmen und Einarbeitung letzter Änderungen erfolgte am 4. Februar 2014 in der 21. Öffentlichen Sitzung des DRSC die Verabschiedung von DRS 21.

Zugehörige Veranstaltungen

  • 17. Sitzung HGB-FA
  • 25.06.2014
  • 17. Sitzung HGB-FA
  • 25.06.2014
  • DRS 21 Kapitalflussrechnung

    Der HGB-FA wird über den aktuellen Diskussionsstand zum DRS 21 informiert. Der HGB-FA erörtert die Fachbeiträge, die nach Veröffentlichung des Standards erschienen sind. Die darin vorgebrachten Sichtweisen werden zur Kenntnis genommen.

  • 15. Sitzung HGB-FA und 21. Öffentliche Sitzung des DRSC
  • 03.02.2014
  • 15. Sitzung HGB-FA und 21. Öffentliche Sitzung des DRSC
  • 03.02.2014
  • E-DRS 28 Kapitalflussrechnung

    Der HGB-FA beschäftigt sich abschließend mit dem Standardentwurf E-DRS 28 Kapitalflussrechnung und diskutiert die letzten Änderungen der im Umlaufverfahren vom HGB-FA angebrachten Anmerkungen. Der HGB-FA beschließt letzte inhaltliche und sprachliche Anpassungen.

  • 21. Öffentliche Sitzung des DRSC zur Verabschiedung DRS 21 Kapitalflussrechnung

    Das DRSC verabschiedet DRS 21 Kapitalflussrechnung einstimmig.

    Mit der Verabschiedung des DRS 21 wird die zweite Überarbeitung der Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) zur Kapitalflussrechnung abgeschlossen. Dabei wurden die mit der Anwendung der DRS zur Kapitalflussrechnung gesammelten praktischen Erfahrungen nach Inkrafttreten des BilMoG aufgegriffen und im neuen Standard berücksichtigt. DRS 2 Kapitalflussrechnung, DRS 2-10 Kapitalflussrechnung von Kreditinstituten sowie DRS 2-20 Kapitalflussrechnung von Versicherungsunternehmen werden in DRS 21 hinsichtlich einer anwenderfreundlichen Gestaltung des Regelwerks zusammengeführt und außer Kraft gesetzt.

    In der Kapitalflussrechnung sind auch nach DRS 21 die Zahlungsströme für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert darzustellen. Die allgemeinen Regeln gelten dabei für alle Unternehmen, die den Standard anzuwenden haben. Den Besonderheiten der Kapitalflussrechnung, die aus den Geschäftsmodellen von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten und Versicherungsunternehmen resultieren, wird durch Modifikationen und Ergänzungen der allgemeinen Vorschriften in entsprechenden Anlagen Rechnung getragen.

    Dieser Standard ist erstmals zu beachten für nach dem 31. Dezember 2014 beginnende Geschäftsjahre. Eine frühere vollumfängliche Anwendung ist zulässig und wird empfohlen.

    Der Standard wird dem BMJV zwecks Bekanntmachung gemäß § 342 Abs. 2 HGB vorgelegt.

  • 14. Sitzung HGB-FA
  • 02.12.2013
  • 14. Sitzung HGB-FA
  • 02.12.2013
  • E-DRS 28 Kapitalflussrechnung

    Der FA setzt seine Überarbeitung des E-DRS 28 fort. Der Standardtext sowie die Anlagen für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute sowie für Versicherungsunternehmen werden ausführlich diskutiert. Der FA erörtert dabei die Anmerkungen aus den Stellungnahmen und beschließt Änderungen bestimmter Textziffern. Der Standard soll im Umlaufverfahren finalisiert werden.

  • 13. Sitzung HGB-FA
  • 07.11.2013
  • 13. Sitzung HGB-FA
  • 07.11.2013
  • Öffentliche Diskussion – 30. September 2013
  • 30.09.2013
  • Öffentliche Diskussion – 30. September 2013
  • 30.09.2013
  • E-DRS 28 Kapitalflussrechnung

    Frau Knorr gibt zu Beginn einen zeitlichen Überblick über die Entstehung des E-DRS 28 im Hinblick auf den entstandenen Verbesserungsbedarf im Zuge des BilMoG und skizziert den Aufbau des Standardentwurfs. Der Zeitpunkt der Erstanwendung wird nach den Diskussionen und weiterführenden Arbeiten im HGB-Fachausschuss festgelegt; dies könnten Geschäftsjahre ab 01.01.2015 mit der Möglichkeit der vorzeitigen Anwendung sein. Ferner werden die Zielsetzung der Kapitalflussrechnung im Sinne des Standardentwurfs sowie der Geltungsbereich des E-DRS 28 erläutert.

    Im Rahmen des Geltungsbereichs wird diskutiert, ob den Unternehmen nicht ein Wahlrecht zur Anwendung von IAS 7 zugesprochen werden sollte, da für nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen ohnehin ein Wahlrecht besteht, den Konzernabschluss nach IFRS statt nach HGB zu erstellen. Angemerkt wird hier, dass die Kapitalflussrechnung keine Auswirkungen auf Ansatz und die Bewertung hat.

    Anschließend gibt Frau Knorr einen Überblick über die wesentlichen Änderungen im E-DRS 28, die nacheinander diskutiert werden. Zunächst erfolgt die Diskussion der Neuerungen bezüglich des Grundaufbaus. Die Änderungen, insbesondere die schlankere Gliederung sowie die Integration der Zusatzvorschriften für Institute und Versicherer in den Anhang, werden von den Diskussionsteilnehmern befürwortet. Weiterhin wird die Ausdehnung des Geltungsbereiches der Anlage 2 (für Institute) auf Finanzdienstleistungsinstitute befürwortet, aber als noch nicht ausreichend angesehen. Es wird vorgeschlagen, den Anwendungsbereich auf alle Institute i.S.d. § 340 ff. HGB auszuweiten. Es wird ebenfalls angemerkt, dass bei einigen Finanzdienstleitern die Zuordnung zum Banken- oder Versicherungsbereich nicht eindeutig ist und wohl letztlich vom Unternehmen abhängt. Die Anlage 2 bzw. der ehemalige DRS 2-10 wird im Vergleich zu den internationalen Vorschriften als wesentlich weniger aussagefähig eingestuft. Um diesen Bereich aussagefähiger zu machen, wird aufgeworfen, ob dieser nicht vollständig ausgegliedert und von einer dafür eingerichteten Arbeitsgruppe explizit bearbeitet werden sollte. Anknüpfungspunkt ist hier die Aussagefähigkeit über das Liquiditätsrisiko.

    Ferner wird die Beibehaltung der spezifischen Regelungen für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen befürwortet. Wie bereits vorab angemerkt wird erneut das Anliegen geäußert, auch traditionelle Finanzdienstleister in den Anwenderkreis aufzunehmen. Die Neuzuordnung der erhaltenen Zinsen für Versicherungsunternehmen im Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit wird abgelehnt. Stattdessen wird die Zuordnung zum operativen Ergebnis unterstützt. Diskutiert wird weiter, ob hier eine Freiwilligkeit der Zuordnung (und dementsprechende Anhangangaben) zugestanden werden sollte. Im Sinne der Vergleichbarkeit wird jedoch für die Pflicht der Anwendung des Mindestgliederungsschematas plädiert.

    Die Definitionen im Rahmen der Zuordnung von Zahlungsströmen zu den Tätigkeitsbereichen Investition und Finanzierung werden kritisch diskutiert. Im Rahmen der Investitionstätigkeit wird konstatiert, dass es sich um Buchwertwertänderungen von langfristigen Vermögensgegenständen (Anlagevermögen) handeln müsste. Darüber hinaus gäbe es in der Praxis viele Fälle, in denen die Zuordnung zu den Tätigkeitsbereichen mittels der angegebenen Definitionen nicht klar durchführbar sei. Angemerkt wird weiterhin, dass die Definition der Finanzierungstätigkeit innerhalb von Standardentwurf und Begründung inkonsistent ist (Fremdkapitalposten vs. Finanzschulden). Generell sollte laut den Diskussionsteilnehmern die Zuordnung der Zahlungsströme zu den Tätigkeitsbereichen und deren Definitionen in der Begründung erläutert werden. Die Zuordnung von strategischen Beteiligungen sowie Umwidmungen in der Kapitalflussrechnung erscheint ebenfalls unklar und würde von den derzeitigen Definitionen nicht klar abgedeckt werden.

    Im Rahmen der im Standardentwurf definierten Begriffe wird die Definition von „Cashflow“ diskutiert. Es wird konstatiert, dass es sich entgegen der Definition um eine Stromgröße handelt und der „Cashflow“ ohnehin bereits mit einer Definition belegt ist. Weiterhin wird angeregt, im Rahmen der deutschen Kapitalflussrechnung auch lediglich deutsche Begriffsbezeichnungen zu verwenden und beispielsweise auf die Bezeichnung „Zahlungsstrom“ o.ä. abzustellen. Weiterhin wird die Neuabgrenzung des Finanzmittelfonds erörtert und angemerkt, dass das Kriterium der Gesamtlaufzeit von 3 Monaten aus Tz. 33 bereits in Tz. 9 integriert werden sollte. Hierbei wird erneut angesprochen, ob die Begrenzung auf die Gesamtlaufzeit anstelle der Restlaufzeit angemessen ist. Allgemein wird die enge Definition des Finanzmittelfonds mit dem Ergebnis diskutiert, dass die enge Definition auf den Grundgedanken der tatsächlichen Liquidität abstellt, von Wertänderungen freigehalten werden sollte und lediglich zahlungsmittelwirksame Transaktionen zeigen sollte. Daher wird die enge Definition des Finanzmittelfonds von der Mehrheit der Teilnehmer unterstützt. Weiterhin wird hinterfragt, ob die Bestände, die Verfügungsbeschränkungen unterliegen, bei der Liquiditätsreserve berücksichtigt werden sollten. Ferner wird die fehlende Definition des „Konsolidierungskreises“ angesprochen. Der Konsolidierungskreis ist derzeit nicht Bestandteil der definierten Begriffe im E-DRS 28, da es sich nicht um eine Kapitalflussrechnung spezifische Größe handelt. Vorgeschlagen wird hier, in einer Fußnote auf die Definition des Konsolidierungskreises in DRS 19 zu verweisen.

    Vor dem Hintergrund der Definition des Periodenergebnisses wird hinterfragt, wie die geforderte Überleitungsrechnung zum Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag genau erfolgen soll. Weiterhin wird kritisiert, dass trotz einer Definition des Periodenergebnisses später ein Wahlrecht eingeräumt wird. Es wird angemerkt, dass die Steuerungsbasis (wie zum Beispiel EBIT) lediglich im Anhang anzugeben sein sollte und die Kapitalflussrechnung einzig am Periodenergebnis anknüpfen sollte. Nur so sei die Vergleichbarkeit gegeben. Außerdem wäre im Fall der Notwendigkeit einer Überleitungsrechnung ohnehin keine Erleichterung für die Unternehmen gegeben, was ebenfalls für die direkte Vorgabe des Periodenergebnisses als Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag spricht. Weiterhin wird hinterfragt, ob lediglich die direkte Darstellung erlaubt werden sollte. Ferner wird angesprochen, ob die Streichung der Ausführungen zur originären und derivativen Erstellung der Kapitalflussrechnung, wie in B4 erläutert, zweckmäßig ist. Die Streichung wird im Licht der Lesbarkeit begründet, jedoch wird von einigen Teilnehmern konstatiert, dass die Terminologie noch immer unterschiedlich verstanden wird und demnach möglicherweise im Standard erläutert werden sollte.

    Im Rahmen der Abgrenzung des Finanzmittelfonds ist die Streichung des Wahlrechtes zum Einbezug von jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten stark umstritten. Die vorgeschlagene Regelung ermöglicht nach Ansicht einiger Teilnehmer große Gestaltungsspielräume zum Jahresende. Daher wird vorgeschlagen, statt einem Wahlrecht oder einem Verbot die Pflicht zum Einbezug dieser Verbindlichkeiten vorzuschreiben. Weiterhin wird hier erneut hinterfragt, ob die Änderung von der Restlaufzeit zur Gesamtlaufzeit der Finanzmittel innerhalb der Zahlungsmitteläquivalente eine konsequentere / sauberere Anwendung zur Folge hat und die Abgrenzung sinnvoll ist. Vorgeschlagen wird ein Rückgriff auf die Bestimmungen im DRS 2 mit der Streichung von den Worten „in der Regel“, um eine einheitliche Anwendung gewährleisten zu können.

    Die geänderte Darstellung der Zinsen in der Kapitalflussrechnung wird als grundsätzlich sachgerecht eingestuft. Angemerkt wird lediglich, dass „Zinsen“ in die Definitionen aufgenommen werden sollten. Die Anpassungen im Rahmen der Darstellung der Dividenden werden ebenfalls befürwortet.

    Hinsichtlich der ergänzenden Angaben zur Kapitalflussrechnung wird die Streichung der Angaben zum Erwerb und zum Verkauf von Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten unterstützt, da diese Angaben nicht die Zielsetzung in Tz. 1 unterstützen. Bezüglich der Beachtung des Standards bei Angaben von Cashflows in der Segmentberichterstattung wird angemerkt, dass dies als Folgeanpassung in DRS 3 integriert werden sollte.

    Zuletzt werden noch offene Fragen diskutiert, wobei zuerst die Umrechnung der Fremdwährungsposten zum Devisenkassamittelkurs hinterfragt wird. Dies wird abgelehnt und die alte Regelung mit dem Transaktionskurs als Grundsatz für stimmig erachtet. Angesprochen wird weiterhin, ob die Umrechnung laufend oder nur zum Jahresende zu erfolgen hat, weil in der Praxis beides durchgeführt wird. Als zweiter Punkt wird im Hinblick auf die Tz. 44 angemerkt, dass es sich hier um Zahlungsströme aus der Beteiligung handelt und diese Vorschrift nach Ansicht einiger Teilnehmer in den allgemeinen Teil verschoben werden sollte.

  • 11. Sitzung HGB-FA
  • 10.07.2013
  • 11. Sitzung HGB-FA
  • 10.07.2013
  • Überarbeitung DRS 2 Kapitalflussrechnung

    Der HGB-FA schließt seine Beratungen zur Überarbeitung des DRS 2 Kapitalflussrechnung ab. Er diskutiert abschließend den Entwurf des neuen Standardtexts, der als E-DRS 28 für ca. 80 Tage zur öffentlichen Konsultation gestellt werden wird. Der neue Standardentwurf soll den bestehenden DRS 2 Kapitalflussrechnung, den DRS 2-10 Kapitalflussrechnung von Kreditinstituten und den DRS 2-20 Kapitalflussrechnung von Versicherungsunternehmen ersetzen. Die beiden überarbeiteten branchenspezifischen Standards sind als Anlagen in den E-DRS 28 aufgenommen worden. Die Überarbeitung trägt der mittlerweile weiten Verbreitung der Kapitalflussrechnung und der Weiterentwicklung dieses wichtigen Elements der Finanzberichterstattung Rechnung. Dem Standardtext wird eine Begründung beigefügt.

  • 10. Sitzung HGB-FA
  • 23.05.2013
  • 10. Sitzung HGB-FA
  • 23.05.2013
  • Überarbeitung DRS 2 Kapitalflussrechnung

    Der FA setzt seine Erörterung zur Überarbeitung des DRS 2 Kapitalflussrechnung sowie der beiden branchenspezifischen Standards DRS 2-10 Kapitalflussrechnung von Kreditinstituten und DRS 2-20 Kapitalflussrechnung von Versicherungsunternehmen fort.

    Er beschließt, dass es aufgrund der Vielzahl der Änderungen keinen Änderungsstandard, sondern einen neuen Standard geben soll. Dieser wird einen allgemeinen Teil und branchenspezifische Anlagen für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute sowie Versicherungsunternehmen enthalten.

    Der Entwurf des neuen DRS wird ausführlich diskutiert und in großen Teilen vorläufig verabschiedet. Ferner wird der Entwurf für die Begründung behandelt und Änderungen bzw. Ergänzungen festgelegt.

    Der FA erörtert weiterhin mögliche Fragen für den öffentlichen Konsultationsprozess.

  • 9. Sitzung HGB-FA
  • 11.04.2013
  • 9. Sitzung HGB-FA
  • 11.04.2013
  • Überarbeitung DRS 2 Kapitalflussrechnung

    Der Fachausschuss setzt seine Erörterung zur Überarbeitung des DRS 2 Kapitalflussrechnung sowie der beiden branchenspezifischen Standards DRS 2-10 Kapitalflussrechnungen von Kreditinstituten und DRS 2-20 Kapitalflussrechnungen von Versicherungsunternehmen fort.

    Der Entwurf eines geänderten DRS 2 wird ausführlich diskutiert und in großen Teilen vorläufig verabschiedet. Ein erster Entwurf für die Begründung wurde behandelt und Änderungs- bzw. Ergänzungsbedarfe festgelegt. Der Änderungsbedarf für die beiden branchenspezifischen Standards wird nach Durchsicht als eher gering eingeschätzt; Entwürfe sollen zur nächsten Sitzung vorgelegt werden.

  • 8. Sitzung HGB-FA
  • 14.02.2013
  • 8. Sitzung HGB-FA
  • 14.02.2013
  • DRS 2 Kapitalflussrechnung - Überarbeitung

    Der HGB-FA setzt die Diskussion möglicher bzw. notwendiger Ergänzungen und Änderungen an DRS 2 Kapitalflussrechnung fort.

    Struktur und Inhalt einer überarbeiteten Änderungsversion werden besprochen, insbesondere wird der Bereich der Regeln diskutiert. Vorläufig beschlossen wird u.a. die Zuordnung von gezahlten Zinsen sowie von erhaltenen Zinsen und Dividenden zu ändern.

    Gezahlte Zinsen sollen zukünftig im Bereich des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen werden, erhaltene Zinsen und Dividenden im Cashflow aus der Investitionstätigkeit.

  • 7. Sitzung HGB-FA
  • 06.12.2012
  • 7. Sitzung HGB-FA
  • 06.12.2012
  • DRS 2 Kapitalflussrechnung - Überarbeitung

    Der HGB-FA setzt die Diskussion möglicher bzw. notwendiger Ergänzungen und Änderungen an DRS 2 Kapitalflussrechnung fort. Insb. wird eine erste vorliegende Änderungsversion besprochen. Auf dieser Basis wird bestätigt, dass der Standard nicht im Grundsatz zu ändern ist, sondern voraussichtlich vorwiegend Anpassungen verschiedenen Umfangs sowie Ergänzungen bei Definitionen, Regeln und ergänzenden Angaben vorgenommen werden.

  • 6. Sitzung HGB-FA
  • 01.11.2012
  • 6. Sitzung HGB-FA
  • 01.11.2012
  • Überarbeitung DRS - DRS 2 Kapitalflussrechnung

    Der HGB-FA diskutiert mögliche bzw. notwendige Ergänzungen und Änderungen an DRS 2 Kapitalflussrechnung.

    In diesem Zusammenhang erörtert der Fachausschuss insbesondere die Problematik der Abgrenzung des Finanzmittelfonds sowie die grundsätzlichen Gliederungsaspekte der einzelnen Zahlungsmittelzu- und -abflüsse.

    Im Einzelnen werden die speziellen Ausweisfragen des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit, aus der Investitionstätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit diskutiert.

Literaturhinweise

Autor/In Titel Datum
Tallau, Christian/ Bankamp, Steffen Kapitalflussberichterstattung nach HGB Eine empirische Analyse unter Berücksichtigung des DRS 21 Der Betrieb, 39/2017, S. 2237 ff. 2017
Müller, Stefan Der indirekt abgeleitete Cashflow als Beispiel für einen Lock-in-Effekt BC Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling, 05/2017, S. 213 ff. 2017
Müller, Stefan Cashflow – die echte, richtige, wahre Größe im Jahresabschluss? BC Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling, 04/2017, S. 184 ff. 2017
Kirsch, Hanno Überleitungen der bilanziellen Wertänderungen von Finanzschulden nach den Amendments zu IAS 7 Einordnung, Inhalt und Aussagegehalt PiR, 02/2017, S. 39 ff. 2017
Suntrup, Uwe Änderungen zu IAS 7 bei der Kapitalflussrechnung Betrachtung der vom IASB verabschiedeten Änderungen PiR, 11/2016, S. 315 ff. 2016